Inwiefern muss sich die theaterpädagogische Praxis verändern, um zeitgenössisches und damit oft postdramatisches Theater praktisch erfahr- und vermittelbar zu machen? Mit welchen neuen Aufgaben sehen sich Jugendliche, die oft eher einen konservativen Theaterbegriff haben, als Zuschauer konfrontiert? Welches Potential können postdramatische Verfahren in der theaterpädagogischen Praxis entwickeln? Der Workshop will postdramatische Schlagworte wie Atmosphäre, Performativität, Körperbilder, Lautlichkeit, Parallelität zunächst durch die praktische Anwendung begreifbar machen. Anschließend sollen Wege aufzeigt werden, wie sich den Anforderungen, die diese Theaterform an ihre Vermittler stellt, auf theaterpädagogischem Weg begegnet werden kann. In praktischen Übungen werden Verfahren des postdramatischen Theaters angewandt, die später auch in den Probenprozess mit Jugendlichen einbezogen werden können. Ausschreibung und Anmeldevordruck unter www.lag-thueringen.de